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Borkenring- Ginko

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Der ursprünglich aus dem fernen China stammende Ginkobaum, gelangte 1730 als Zierbaum über holländische Seefahrer aus Japan nach Europa. Seit jeher gilt er als Mahnmal für den Frieden und wird nicht selten weit über 1000 Jahre alt. Die Samen des Ginkos galten im Kaiserreich als “Nüsse” zudem als wertvolle Delikatesse und werden noch heute vielfältig in der asiatischen Küche verwendet. Besonders charakteristisch sind die breiten fächerförmigen Blätter des Ginkos. Hierbei gleicht keines dem anderen und Form und Ausprägung variieren scheinbar beliebig. Schon Johann Wolfgang von Goethe widmete 1815 seiner Geliebten Marianne von Willemer das Gedicht “Gingo biloba” , dem er zwei Ginkoblätter als Sinnbild der Freundschaft beilegte. Der Ginko kommt in vielen asiatischen Volkserzählungen und Mythen vor und wird in der chinesischen Philosophie als Baum der Lebenskraft angesehen. Sein einzigartiges zweigeteiltes Blatt wird dabei eng mit dem Symbol des Yin-Yang in Verbindung gebracht.

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