Kubistisch
Von zwei Zylindern mit je einem Brillanten gefasst, steht bei diesem Ring klar der leuchtend gelbe Citrin im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Seine quadratische Form, die sich auch in seinem Schliff wiederfindet, und seine gelbe Farbe heben in deutlich von den übrigen runden Elementen dieser Komposition ab. Ring und Fassung, in denen sich polierte und fein mattierte Platinsequenzen abwechseln, treten bewusst in den Hintergrund, unterstützen aber den kostbaren Charakter des Ringes mit brillanten Reflexen. Die insgesamt breite Ringschiene sorgt für außergewöhnlichen Tragekomfort.
Der Citrin
Das auffälligste Merkmal des Citrins ist sicherlich seine hellgelbe bis leicht grünliche Färbung. Sein Name leitet sich daher auch vom lateinischen Wort citreum, zu deutsch Zitrone, ab. Der Citrin gehört zur Familie der Quarze. Die größten natürlichen Vorkommen befinden sich in Argentinien, Birma und Brasilien. Je nach Herkunft des Citrins und Ursache der Färbung kann der Farbton eines Citrins von blassem grünlichen Gelb über Orange bis zu einem leicht bräunlichen Ton variieren. Natürliche Citrine sind sehr selten und schimmern je nach Blickwinkeln in einem leicht anderen Ton. Man spricht hierbei von Pleochroismus.
Citrine werden oft auch fälschlicher Weise als Topas oder Goldtopas bezeichnet. Bei den meisten im Handel befindlichen Citrinen handelt es sich nicht um natürliche Citrine, sondern um speziell behandelte Amethyste.
Platin im Vergleich zu Gold
Rein, strahlend und unvergänglich, das sind die Eigenschaften, die Platin auszeichnen. Platin wird normaler Weise nicht legiert und hat daher meist einen Reinheitsgrad von 95% und mehr. Gold hingegen wird oft nur mit einem Reinheitsgrad von 75% verarbeitet, da andere Legierungen beigemischt werden müssen, um z.B. die Farbe des Goldes zu verändern oder den Glanz des Goldes auf Dauer zu gewährleisten. Bei Platin werden diese Zugaben nicht benötigt. Es wird niemals stumpf, läuft nicht an und ein Abrieb, wie er bei Gold auftritt, ist bei Platin nicht zu befürchten.
Aufgrund seiner Reinheit ist Platin außerdem von Natur aus hypoallergen. Sein zarter, heller Schimmer ist die ideale Untermalung für eine Sinfonie aus leuchtenden Diamanten und ergänzt die warmen, sommerlichen Töne des Gelbgoldes um eine elegante, kühle Note.
Was macht Platin so kostbar?
Es gibt nur wenige Platinvorkommen auf der Erde. Auf jede zehnte Goldmine kommt gerade mal eine Platinmine. Die größten Lagerstätten befinden sich in Südafrika und Russland. Jährlich werden etwa 2700 Tonnen Gold aber nur 88 Tonnen Platin zu Schmuck verarbeitet. Das liegt vor allem an der aufwendigen Gewinnung. Für eine Unze (31,1 Gramm) Platin werden 10 Tonnen Erz benötigt, für die gleiche Menge Gold sind es nur 3 Tonnen. Platin verfügt über eine überdurchschnittliche Dichte, woraus sich die verblüffende Schwere des Materials ergibt. Ein Würfel mit einer Kantenlänge von 15 Zentimetern wiegt bereits 75 Kilogramm.
Vielseitigkeit
Platin ist ausgesprochen vielseitig und besitzt einzigartige
Eigenschaften, die es zum Stoff für phantastische Kreationen gemacht
haben
Von Fabergé bis Cartier: Schon immer wurde Platin von den
namhaftesten Juwelenkünstlern der Welt bevorzugt. Die unvergleichliche
Festigkeit ermöglicht die Verarbeitung zu ungewöhnlich filigranen Formen
und mithin zu Kreationen, die mit anderen Edelmetallen nicht möglich
sind.
Auch in anderen Bereichen wird Platin geschätzt; so kommt es etwa in
der Automobilindustrie zum Einsatz, vor allem in Katalysatoren.
Platin ist ein Lebensretter: Durch seine Verwendung in
Herzschrittmachern verdanken ihm mehr als 50.000 Menschen ihr Leben.
Platin wird durch Blut nicht oxidiert, wird von menschlichem Gewebe
problemlos angenommen und besitzt eine exzellente Leitfähigkeit.