Spielerisch
Einzigartig in seiner Wirkung hebt der facettenreiche Schliff das leuchtend grüne Farbspiel dieses Turmalins hervor, der gleich einem funkelnden Katzenauge in seiner Fassung trohnt. Die geschwungene Form des Ringkörpers bis hin zu den Spitzen der Fassung scheint den Edelstein förmlich zu umarmen. Durch die Mattierung des Gelbgoldes 750 wirkt der Ring trotz des imposanten Turmalins elegant und unaufdringlich. Die sanfte Wölbung des Rings garantiert perfekten Tragekomfort. Das abgebildete Modell ist auch mit einem Amethyst oder Citrin als Steinbesatz erhältlich.
Der Turmalin
Kaum ein anderer Edelstein zeigt eine so variable Farbgebung. Bereits die Farbe eines einzelnen Turmalin-Kristalls kann entlang der Längsachse mehrfach wechseln. So bezeichnet man helle Turmaline mit dunkler Spitze z.B. als Mohrenkopf Turmaline. Elbaiten und Uviten sind meist farblose Turmaline, Liddicoatite, Olenite oder Tsilaisite eher von rosaner Farbe. Bei roten Turmalinen, wegen ihrer Farbe auch Rubellite genannt, handelt es sich oft um Draviten und leuchtend grüne Steine werden gern als Chrom Turmaline bezeichnet. Die Fülle der Farben ist wahrhaft grenzenlos und die genannten Farben sind sicherlich nur ein kleiner Ausschnitt dieser großen Vielfalt.
Eine weitere Besonderheit des Turmalins ist der so genannte Pleochroismus, ein Farbwechsel der bei Veränderung des Blickwinkels entsteht: Von der Seite aus betrachtete wirken grüne Turmaline beispielsweise meist dunkelbraun. Dieses Schimmern macht den Turmalin zum Höhepunkt eines Rings und fordert daher eine ansonsten eher zurückhaltende Komposition.
Der ewige Mythos "Gold"
Schmuck und insbesondere Gold ist seit je her Ausdruck für den Wunsch der Menschen nach der Nähe zu den Göttern, nach ihrer Unsterblichkeit, gewesen und schon immer wurden dabei tatsächlichen Eigenschaften des Goldes wie z.B. seine Beständigkeit und sein Glanz mit fiktiven vermengt. Noch heute assoziieren wir mit Gold die tatsächlichen Schätze der alten Inkas genauso wie das sagenumwobene Eldorado, die Stadt aus Gold, die tief im Inneren von Südamerika liegen soll.
Viele Abenteurer glaubten fest an diese und andere Mythen und ihr Glück, doch nur wenige fanden auf ihren Weg tatsächlich das ersehnte Gold. Die Namen der meisten Schatzjäger sind nun schon lange verblasst, doch Ihre Reisen beflügeln unsere Phantasie noch heute. Ein Abenteuerfilm, in dem Gold keine Rolle spielt? Undenkbar, denn Gold ist und bleibt für uns ein Schatz - und ein Mythos.
Was macht Gold so kostbar?
Gold wird hauptsächlich in Südafrika, Australien und den USA gefördert, doch dieses Gold deckt bei weitem nicht den aktuellen Bedarf, weshalb der Goldpreis in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Im Januar 1980 erreichte der Goldpreis angesichts verschiedener internationale Krisen mit 850 US-Dollar pro Unze (etwa 31,1 Gramm) seinen für folgende Jahrzehnte höchsten Stand, der erst Anfang 2008 wieder überboten werden konnte.
Der Goldpreis bezieht sich ausschließlich auf 999 Feingold, was von Goldschmieden gern auch als 3-N-Gold bezeichnet wird und einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent hat. Der aktuell technisch mögliche Reinheitsgrad liegt bei 99,999 Prozent.
Gold als moderner Werkstoff
Aufgrund seiner geringen Härte und hohen Dehnbarkeit, lässt sich Gold leichter als andere Metalle verarbeiten. Diese Eigenschaft macht Gold nicht nur für die Herstellung von Schmuck, sondern auch für die Produktion von Computer-Chips äußerst attraktiv. Aus einem Gramm Gold lassen sich bis zu 150 Meter Bonddraht gewinnen, der die sichtbaren Anschlüsse, die so genannten Pins, mit den Anschlüssen im Inneren des Chips verbindet. Auch für die Veredelung von Keramik und Glas wird bevorzugt Gold eingesetzt, da Gold überaus korrosionsbeständig ist.