Frühlingserwachen
Wie ein junges, grünes Blatt zwischen zwei zurückgeschnittenen goldenen Ästen präsentiert sich dieser Peridot im Becker-Cut. Das matte Gold unterstreicht sein zartes, gelbliches Grün und die Form des Rings nimmt sanft das Ende seiner Fassung auf. Wie eine Blattader umläuft die markante Wölbung den Ring und verstärkt damit den organischen Eindruck der gesamten Komposition. Das Modell wird exklusiv von der ManuFaktur Grebe Berlin gefertigt und ist auch mit einem Catrin oder Amethyst lieferbar.
Der Peridot
Ein leicht golden angehauchtes, transparentes Grün ist typisch für den Peridot. Die Intensität des Grüntons wird dabei von der Höhe des Einsenanteils bestimmt. Beim Peridot handelt es sich um die Edelsteinform des Minerals Olivin. Er wurde lange Zeit auch als Chrysolith und von den alten Römern sogar als Smaragd des Abends bezeichnet. Der Peridot gehört zu den wenigen Edelsteinen, die nur in einer einzige Farbe vorkommen und wird seit 1500 v. Chr. auf der St.-Johannes-Insel, auch Zabargad oder Zebirget genannt, abgebaut. Der arabische Name der Insel wurde sogar vom Wort Peridot abgeleitet.
In Europa wurde der Peridot hauptsächlich augrund der Kreuzzüge bekannt. Als eigenständiges Mineral wird der Olivin aber erst seit 1772 geführt, was auf einen Meteoritenfund zur damaligen Zeit zurückzuführen ist.
Der ewige Mythos "Gold"
Schmuck und insbesondere Gold ist seit je her Ausdruck für den Wunsch der Menschen nach der Nähe zu den Göttern, nach ihrer Unsterblichkeit, gewesen und schon immer wurden dabei tatsächlichen Eigenschaften des Goldes wie z.B. seine Beständigkeit und sein Glanz mit fiktiven vermengt. Noch heute assoziieren wir mit Gold die tatsächlichen Schätze der alten Inkas genauso wie das sagenumwobene Eldorado, die Stadt aus Gold, die tief im Inneren von Südamerika liegen soll.
Viele Abenteurer glaubten fest an diese und andere Mythen und ihr Glück, doch nur wenige fanden auf ihren Weg tatsächlich das ersehnte Gold. Die Namen der meisten Schatzjäger sind nun schon lange verblasst, doch Ihre Reisen beflügeln unsere Phantasie noch heute. Ein Abenteuerfilm, in dem Gold keine Rolle spielt? Undenkbar, denn Gold ist und bleibt für uns ein Schatz - und ein Mythos.
Was macht Gold so kostbar?
Gold wird hauptsächlich in Südafrika, Australien und den USA gefördert, doch dieses Gold deckt bei weitem nicht den aktuellen Bedarf, weshalb der Goldpreis in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Im Januar 1980 erreichte der Goldpreis angesichts verschiedener internationale Krisen mit 850 US-Dollar pro Unze (etwa 31,1 Gramm) seinen für folgende Jahrzehnte höchsten Stand, der erst Anfang 2008 wieder überboten werden konnte.
Der Goldpreis bezieht sich ausschließlich auf 999 Feingold, was von Goldschmieden gern auch als 3-N-Gold bezeichnet wird und einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent hat. Der aktuell technisch mögliche Reinheitsgrad liegt bei 99,999 Prozent.
Gold als moderner Werkstoff
Aufgrund seiner geringen Härte und hohen Dehnbarkeit, lässt sich Gold leichter als andere Metalle verarbeiten. Diese Eigenschaft macht Gold nicht nur für die Herstellung von Schmuck, sondern auch für die Produktion von Computer-Chips äußerst attraktiv. Aus einem Gramm Gold lassen sich bis zu 150 Meter Bonddraht gewinnen, der die sichtbaren Anschlüsse, die so genannten Pins, mit den Anschlüssen im Inneren des Chips verbindet. Auch für die Veredelung von Keramik und Glas wird bevorzugt Gold eingesetzt, da Gold überaus korrosionsbeständig ist.