Geometrisch
Die schlichte, flächige Fassung dieses Rings und die matt geschliffene Oberfläche aus 950er Platin nehmen den Ring bewusst zurück, um dem Auge des Betrachters das funkelnde Farbspiel der Edelsteine zu präsentieren. Die geometrische Formen der unterschiedlichen Edelsteine greifen dabei in einander wie ein kunstvolles Bauwerk: Die Linie aus Diamanten gibt dem Ring das Fundament, der Amethyst im quadratischen Prinzess-Schliff die Substanz und der Solitär-Diamant im Brillant-Schliff krönt die Komposition. Selbstverständlich ist dieser Ring auf Wunsch auch mit anderen Farbedelsteinen als Besatz lieferbar.
Der Amethyst
Typisch für den Amethyst ist seine violette Farbe, die je nach Eisengehalt von leichtem Rosa bis hin zu dunklen Violett variiert. Der Amethyst gehört zur Familie der Quarze. Die Verteilung der Farbe im Quarz-Kristall ist meist unregelmäßig, der Wert eines Amethysts wird daher durch die Intensität seiner Färbung und die Regelmäßigkeit der Verteilung bestimmt. Als besonders kostbar gelten dunkelviolette und regelmäßig violett-weiß gebänderte, undurchsichtige Steine.
Da Violett traditionell die Farbe der Königshäuser ist, hat der Amethyst seinen angestammten Platz vor allem in Zeptern wie dem von Katharina der Großen oder im Vatikanschatz in Form des päpstlichen Amethystrings.
Platin im Vergleich zu Gold
Rein, strahlend und unvergänglich, das sind die Eigenschaften, die Platin auszeichnen. Platin wird normaler Weise nicht legiert und hat daher meist einen Reinheitsgrad von 95% und mehr. Gold hingegen wird oft nur mit einem Reinheitsgrad von 75% verarbeitet, da andere Legierungen beigemischt werden müssen, um z.B. die Farbe des Goldes zu verändern oder den Glanz des Goldes auf Dauer zu gewährleisten. Bei Platin werden diese Zugaben nicht benötigt. Es wird niemals stumpf, läuft nicht an und ein Abrieb, wie er bei Gold auftritt, ist bei Platin nicht zu befürchten.
Aufgrund seiner Reinheit ist Platin außerdem von Natur aus hypoallergen. Sein zarter, heller Schimmer ist die ideale Untermalung für eine Sinfonie aus leuchtenden Diamanten und ergänzt die warmen, sommerlichen Töne des Gelbgoldes um eine elegante, kühle Note.
Was macht Platin so kostbar?
Es gibt nur wenige Platinvorkommen auf der Erde. Auf jede zehnte Goldmine kommt gerade mal eine Platinmine. Die größten Lagerstätten befinden sich in Südafrika und Russland. Jährlich werden etwa 2700 Tonnen Gold aber nur 88 Tonnen Platin zu Schmuck verarbeitet. Das liegt vor allem an der aufwendigen Gewinnung. Für eine Unze (31,1 Gramm) Platin werden 10 Tonnen Erz benötigt, für die gleiche Menge Gold sind es nur 3 Tonnen. Platin verfügt über eine überdurchschnittliche Dichte, woraus sich die verblüffende Schwere des Materials ergibt. Ein Würfel mit einer Kantenlänge von 15 Zentimetern wiegt bereits 75 Kilogramm.