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Erhaben

Wie ein Siegelring sein Siegel so dominant präsentiert dieser Ring seine Madeira-Citrin, der quer zum Finger getragen seine ganze Farbkraft entfaltet. Majestätisch ruht der nach außen gewölbte Citrin in der Fassung, die ihn in einem leichten Oval umschmeichelt. Sein Cabochon Schliff unterstreicht seine klare Aussage und deutliche Präsens im Zentrum des Rings. Dieses Modell ist auch für den kleinen Finger bestens geeignet und wird ausschließlich in der ManuFaktur Grebe Berlin mit einem Citrin, Amethyst, Rauchquarz oder Turmalin als Steinbesatz gefertigt.

Der Madeira Citrin

Der Name dieses Citrins geht auf die Weine der portugiesischen Insel Madeira zurück, die direkt unter diesem Namen geführt werden. Es sind alkoholverstärkte Weine von zumeist rotbrauner Farbe mit bisweilen goldener Note. Ein Farbspiel, das sich auch im Madeira Citrin wieder finden lässt. Der Madeira Citrin gehört zur Familie der Quarze. Sein charakteristischer Farbton entsteht durch das Brennen von Amethyst dessen Farbe bei ca. 400°C von Violett in das für den Madeira Citrin typische Rot umschlägt.

Madeira Citrine sind, bedingt durch den Brennvorgang, meistens einschlussfrei. Bei vielen im Edelsteinhandel irreführender Weise als Gold oder Madeira Topas verkauften Steinen, handelt es sich in Wahrheit um diese Form des gebrannten Amethystes.

Der ewige Mythos "Gold"

Schmuck und insbesondere Gold ist seit je her Ausdruck für den Wunsch der Menschen nach der Nähe zu den Göttern, nach ihrer Unsterblichkeit, gewesen und schon immer wurden dabei tatsächlichen Eigenschaften des Goldes wie z.B. seine Beständigkeit und sein Glanz mit fiktiven vermengt. Noch heute assoziieren wir mit Gold die tatsächlichen Schätze der alten Inkas genauso wie das sagenumwobene Eldorado, die Stadt aus Gold, die tief im Inneren von Südamerika liegen soll.

Viele Abenteurer glaubten fest an diese und andere Mythen und ihr Glück, doch nur wenige fanden auf ihren Weg tatsächlich das ersehnte Gold. Die Namen der meisten Schatzjäger sind nun schon lange verblasst, doch Ihre Reisen beflügeln unsere Phantasie noch heute. Ein Abenteuerfilm, in dem Gold keine Rolle spielt? Undenkbar, denn Gold ist und bleibt für uns ein Schatz - und ein Mythos.

Was macht Gold so kostbar?

Gold wird hauptsächlich in Südafrika, Australien und den USA gefördert, doch dieses Gold deckt bei weitem nicht den aktuellen Bedarf, weshalb der Goldpreis in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Im Januar 1980 erreichte der Goldpreis angesichts verschiedener internationale Krisen mit 850 US-Dollar pro Unze (etwa 31,1 Gramm) seinen für folgende Jahrzehnte höchsten Stand, der erst Anfang 2008 wieder überboten werden konnte.

Der Goldpreis bezieht sich ausschließlich auf 999 Feingold, was von Goldschmieden gern auch als 3-N-Gold bezeichnet wird und einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent hat. Der aktuell technisch mögliche Reinheitsgrad liegt bei 99,999 Prozent.

Gold als moderner Werkstoff

Aufgrund seiner geringen Härte und hohen Dehnbarkeit, lässt sich Gold leichter als andere Metalle verarbeiten. Diese Eigenschaft macht Gold nicht nur für die Herstellung von Schmuck, sondern auch für die Produktion von Computer-Chips äußerst attraktiv. Aus einem Gramm Gold lassen sich bis zu 150 Meter Bonddraht gewinnen, der die sichtbaren Anschlüsse, die so genannten Pins, mit den Anschlüssen im Inneren des Chips verbindet. Auch für die Veredelung von Keramik und Glas wird bevorzugt Gold eingesetzt, da Gold überaus korrosionsbeständig ist.

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Gelbgold 750
Madeira-Citrin 20.00 ct
Cabochon-Schliff