Weisend
Die rotgolden Kanten fassen den graugoldenen Streifen dieses Partnerrings ein, als würden sie dem Träger den Weg weisen wollen. Einen gemeinsamen Weg mit all seinen Höhen und Tiefen, die sich auch in diesem Partnerring wieder finden. Matte und polierte Flächen wechseln sich bei diesem Modell ab und geben ihm einen insgesamt bewegten Charakter. Der Brilliantstreifen nimmt diese Bewegung auf und fließt unaufdringlich in das Gesamtbild mit ein. Die leichte Wölbung des Partnerrings sorgt für perfekten Tragekomfort.
Diamanten aus der Tiefe
Seinen Ursprung hat der Diamant in Erdmantelgesteinen wie Peridotit und Eklogi, die verstärkt in Tiefen von etwa 150 Kilometern auftreten. In diesen Gesteinen bilden sich aus Kohlenstoff unter hohem Druck und bei Temperaturen von zumeist 1200 °C bis 1400 °C Diamanten, die vor allem als Einschluss von Trümmergesteinen wie Kimberlit oder Lamproit mit dem Magma von Vulkanen auf die Erdoberfläche gelangen.
Durch Erosion werden die Diamanten schließlich von den Hängen der Vulkane abgetragen und lagern sich in Sedimentgesteinen ein, aus denen sie heute zumeist gewonnen werden. Die größten Vorkommen von Diamanten befinden sich in Russland, Afrika, Australien und in Kanada.
Die Suche nach Diamanten
Die Blütezeit der Förderung von Diamanten liegt inzwischen mehr als hundert Jahre zurück. Die alten Minen sind erschöpft, doch die Nachfrage wächst stetig. Inzwischen werden daher sogar Satelliten eingesetzt, um neue Vorkommen, erkaltete Vulkane, aus dem All zu entdecken und zu erschließen. Die Daten werden an das Institut für Geowissenschaft von Johannesburg übermittelt und dort auch ausgewertet. Lassen sich genügend geologische Hinweise für ein mögliches Vorkommen finden, werden Probebohrungen im betreffenden Gebiet vorgenommen um die Rentabilität einer zukünftigen Mine zu prüfen. Doch trotz aller technischen Bemühungen ist der Diamant im Verhältnis zur Nachfrage heute seltener als je zuvor.
Weißgold, das etwas andere Gold
Gold und doch nicht golden, das ist es, was Weißgold seine leichte Zurückhaltung und zugleich seine geheimnisvolle Kostbarkeit verleiht. Das Gelb des Goldes wird durch eine Beimischung anderer Metalle farblich verändert. Viel zu oft werden hier eher unedele Legierungen wie Nickel oder Mangan eingesetzt, die nicht nur zu allergischen Reaktionen führen können, sondern auch den Nachteil haben, dass sie das Gold nicht vollständig entfärben und der gelbliche Farbton nach einiger Zeit das Material durchbricht.
Unsere Weißgolde werden deshalb ausschließlich durch die Beigabe von Palladium erzeugt. Aus unserer Sicht kein Luxus, sondern einfach konsequent, denn das Ergebnis rechtfertig den höheren Materialpreis.
Die Unvergänglichkeit des Graugoldes
Palladium legierte Weißgolde erscheinen hellgrau und werden deshalb auch unter dem Namen Graugold geführt. Durch die Beimischung von Palladium kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass der gelbliche Farbton des Goldes das edle Grau nach einiger Zeit durchbricht und Verfärbungen auftreten, so wie es oft bei Nickel oder Mangan legierten Weißgolden der Fall ist. Wir setzen daher ausschließlich mit Palladium legiertes Weißgold ein, denn unsere Kunden sollen auf Dauer die schlichte Eleganz des Weißgoldes genießen können und ein Leben lang Freude an Ihren Ringen haben.